Klicken sie auf die Bilder um die Beiträge zu sehen
Dem im Grenzwissenschaftlichen Bereich als so mystisch dargestellten "Streblgang" dürfte doch eine ganz erklärbare Entstehung Zugrunde liegen.
Nach Vorliegen der Ergebnisse intensiver Untersuchungen sind die Rätsel weitgehend gelöst.
Gleichfalls sind Herstellungszeitspanne und Funktion des unterirdischen Bauwerkes weitgehend geklärt:
Der untersuchte Schrämstollen wurde aufgrund des Augenscheins und des jeweiligen, geschichts-bezogenen Standes der Technik zwischen dem 13. Jhd. und dem 14. Jhd. zum Zweck der Edelmetallsuche vorgetrieben.
Es konnte unter anderem in Dokumente Einsicht genommen werden, das im 13. Jhd. die ersten Äbte von Vorau wegen des damaligen "Silberfiebers" die Umgebung von Bergbaukundigen absuchen und Schürfstollen errichten ließen.
Rätselhafte Unterwelt - ServusTV
Im Untergrund Österreichs verbirgt sich eine kaum bekannte Welt. Während Bergbau-Stollen oder natürliche Höhlen relativ gut erschlossen und erkundet sind, bleiben so genannte Erdställe ein geheimnisumwobenes Mysterium.
Es sind rätselhafte Tunnelsysteme, deren Ursprung und Verwendung bis heute zum großen Teil ungeklärt ist: unzählige so genannte Erdställe im Mühl-, Wald- und Weinviertel sowie in Vorau. Die Hohlräume aus längst vergangener Zeit sind nicht länger als 50 Meter. Sie haben nur einen Zugang, eine oft niedrige Bauweise und einen engen Durchschlupf. Bis heute ist es ein ungelöstes Rätsel, wann diese Gänge gebaut wurden, welchem Zweck sie dienten und warum sie, fast zeitgleich, Ende des 13. Jahrhunderts, auf einen Schlag verlassen wurden.
Bild: Günther Mair
Trailen in Vorau's Unterwelt:
Eine faszinierende Erfahrung war ein Besuch von Esther Puhr mit ihrem Mantrailingteam und deren Suchhunden. Im Rahmen ihrer mehrere Tage andauernden Trailtage in Vorau, war ein Teil dieser Ausbildung ein Training in einem Stollen.
Mantrailing ist eine Methode, um mithilfe von Spürhunden vermisste bzw. gesuchte Personen aufzuspüren. Sie baut auf der Fähigkeit des Hundes auf, einer bestimmten Duftspur kilometerweit folgen zu können. Mantrailing kommt vorrangig auch bei der Polizei und beim Rettungsdienst zum Einsatz.
Hundeschule Esther Puhr Tel Nr.: (+43) 0699 12 14 47 35
A-2640 Loitzmannsdorf E-Mail: office@puhre-dogs.at
Jakob und das Labyrinth im
Lochsteinland
Großstadtkind Jakob wähnt sich dem Märchenalter längst entwachsen. Dann aber trifft er im Joglland auf einen sprechenden Lochstein. Dieser ist in Wahrheit ein verwunschener Bergknappe. Er nimmt Jakob mit in die geheimnisumwobenen unterirdischen Felsgänge der Region - und von dort weit zurück in die Vergangenheit. Ein entführter "blinder" Drache, ein Ritter, Türkenkriege, ein strafender Komet, die Kaiserin u.v.m. - eine Vielzahl von Abenteuern und Gefahren haben die Kinder und ihr neuer Freund zu bestehen, Prüfungen im Gestern, die sie zu einer höheren, unvermuteten Wahrheit im Heute führen.
10 Jahre Sub Terra Vorau
Vor 10 Jahren wurde für den Schutz, der Erhaltung und Nutzung der unterirdischen Gänge in Vorau der Verein Sub Terra gegründet. Für die Vereinsmitglieder bedeutet dies ein enormes Arbeitspensum, das sie aber mit jeder Menge Herzblut perfekt bewältigen.
In drei weiteren Teilen zu je 45 Minuten für den Hauptabend auf dem Kultursender 3SAT blickt das RAN-Film Team mit Alfred Ninaus und Drehbuchautor
Fritz Aigner hinter die Kulissen der imposanten historischen Bauten von Schloss Hartberg über das Stift Vorau und Vorau`s Unterwelt, von Schloss Schielleiten nach Schloss Welsdorf bei Fürstenfeld
bis in die Weststeiermark nach Schloss Hollenegg.
Alle drei 45-minütigen Teile werden auf 3SAT gesendet.
Die vergessenen Orte der Steiermark
• Endlich: Die Lost-Places-Experten Georg Lux und Helmuth Weichselbraun erforschen die Steiermark
Aus dem Inhalt:
• Dom des Waldes, Pack
• Trockengelegte Schwimmbäder, Eisenerz und Lassnitzhöhe
• Einsiedelei, Graz
• Gottverlassene Kirchen, St. Marein bei Neumarkt
• Unterirdische Flugzeugfabrik, Maribor
• Höhlenburg im Puxerloch, Teufenbach-Katsch
• Vergessene Gräber, Soboth und Maribor
• Römerhöhle, Aflenz an der Sulm
• Erdställe, Vorau
• Rostige Riesenbagger, Bärnbach und Voitsberg
• Bunker, Fürstenfeld und Peggau
• Und viele andere vergessene Orte
https://www.styriabooks.at/lost-places-in-der-steiermark
Vieles hat sich im Jahr 2020 geändert
Auch Subterra Vorau wurde durch diese Entwicklung massiv eingeschränkt. Da im vergangenen Jahr die Freilegungsarbeiten, die Erforschung und auch Besichtigungen von unterirdischen Anlagen infolge der Maßnamen zur Bereitstellung von Einsatzkräften in Covid-Fällen eingeschränkt wurden, erfolgte die Erweiterung an einigen „Oberflächlichen“ Plätzen.
Subterra Museum
Im Archäologischen und Frühgeschichtlichen Austellungsraum von Vorau - im Stiftsareal, konnte die Sammlung der zahlreichen Fundgegenstände um einige Exponate
erweitert werden. Das Inventar erfasst einzigartige Funde, welche in Wissenschaftskreisen und bei Altertumsforschern bereits großes Aufsehen erregen und zur weiteren Erforschung angeregt
haben.
Auch erfolgt nun eine Kooperation mit MUSIS – dem steirischen Museumsverband.
Dabei steht die Zusammenarbeit zwischen den Museen und anderen Institutionen sowie die Bereitstellung von Bildungs-, Beratungs- und Informationsangeboten im Mittelpunkt.
Kraftplatz
Eine wertvolle Erweiterung ist die Adaptierung eines Ruheplatzes am Vereinsgelände von Subterra Vorau. Unsere hektische, schnelllebige Welt verlangt uns eine Menge an Energie ab. An Kraftplätzen werden die Batterien wieder aufgeladen und eine angenehme Anregung oder tiefere innerer Ruhe wahrgenommen. Schon in frühzeitlichen Kulturen wurden Kraftplätze aufgesucht, aus dieser Zeit stammen etwa Menhire und Steinkreise, die man heute immer noch in der Landschaft findet.
Ob als Ruheplatz mit Übernachtungsmöglichkeit am Lagerfeuer im Tippizelt, als Archäologischer Ausgangspunkt einen vorhandenen unterirdischen Gang zu erkunden oder Kräftesammeln am Sonnenkreis- die Möglichkeiten sind vielfälltig und teils beruhigend, teils belebend. Eine wahre Energietankstelle in der Natur!
Lochsteinweg – Geocaching
Der Lochsteinwanderweg war in dieser Zeit der Abstandsregeln anscheinend eine beliebte Möglichkeit sich trotzdem diese wichtige Erholungsphase an der Frischluft zu gönnen, umrandet von einer lehrreichen Wanderung in der Schönheit der Natur. Umso mehr war auch die bestehende Geocachingrunde an diesem Wanderweg ein Anziehungspunkt für zahlreichende Suchende aus Nah und Fern. Ebenso die Geschichte vom versteckten Zwergenschatz auf der Tour vom Stift über das sehenswerte Freilichtmuseum, bis hin zur Marktkirche und dem historischen Rathaus führt weit über die Grenzen hinaus interessierte Geocacher nach Vorau.
Kleine Zeitung Platzwahl 2020
Wer wird die Nummer 1 der steirischen Themenwege?
Sub Terra Vorau ist mit seinem "Lochsteinwanderweg" ebenfalls unter den Nominierten. Um bis zum 06.Juli zahlreiche Stimmen zu erreichen bitte per Online-Voting auf den angegebenen Link klicken. Es liegen auch reichlich ausgedruckte Stimmzettel
auf, bereit um für unseren Themenweg zu unterschreiben.
Eintauchen in die Unterwelt -
SubTerra Vorau zum Verschenken
Wer ein solches Erlebnis verschenken möchte kann das in Form eines Subterra-Gutscheines tun.
Gutscheine sind bei Optik Steinhöfer in 8250 Vorau 12 zu erwerben
(Mo-FR 08.00-12.00 und 15.00-18.00 / SA 08.00-12.00)
oder
in der Trafik Kerschbaumer in Vorau
oder
werden bei Gutscheinbestellung an die hinterlegte Adresse zugesendet.
Neuer Zustieg in die Vorauer Unterwelt
Der Talkessel von Vorau weist über 870 Felsgänge, Bergwerksstollen, Erdställe aus unterschiedlichen Epochen auf.
Das Gesamtspektrum der unterirdischen Anlagen in Vorau ist einzigartig vielfältig und bedarf dringendst eines wissenschaftlichen Vergleichs mit unterirdischen Anlagen weltweit, besonders in ganz Europa und Österreich !
Die Frage, warum der Mensch zu verschiedenen Zeiten unter die Erde ging, könnte-neben bekannten Theorien und Thesen - auch mit Klimaschwankungen zu tun haben.
Und natürlich mit Bergbau: Tatsache ist, dass in Vorau u.a. Arsenkies, Arsenpyrit, Sphalerit etc. abgebaut wurden.
Ständig werden neue Anlagen entdeckt, die Hinweise an SubTerra kommen großteils von der einheimischen Bevölkerung, die immer mehr Interesse an der Erhellung ihrer Geschichte und an Funden hat. Allein im Jahr 2018 wurden so über 90 unterirdische Anlagen in Erfahrung gebracht und zum Teil besichtigt. Einige davon noch zugänglich und Kreisrund mit Verteilergängen...
So bekam der Verein SubTerra Vorau kürzlich wieder eine Meldung eines Grundbesitzers , das bei Baggerarbeiten ein unterirdischer Gang entdeckt wurde. Nach intensivem Freilegen des Zuganges durch Mitglieder des Vereins, Archäologen und dem Besitzer wurde nach langsamen Vortasten die hervorragende Bauweise dieses Ganges ersichtlich.
Dieser Gang ist in verschiedenen Gesteinsschichten angelegt und wirkt professionell.
Zweck und Deutung ?
Könnte es sich um einen Fluchtgang handeln ? - angelegt oft zwischen Bauernhöfen. Oder etwa ein Versteck zu Kriegszeiten? Jedoch waren dies meist nur Sekundärnutzungen.
Man findet auch ehemalige Bergwerkstollen in KM-Länge, oder etwa ein Wassergang ?…..
also insgesamt betrachtet bis jetzt nur vielerlei Vermutungen.
Zurzeit finden Arbeiten an der Zugangssicherung statt. Desweiteren erfolgen Vermessungsarbeiten und Untersuchungen von Geologen, Archäologen und Wissenschaftlern in Zusammenarbeit mit spezialisierten Uni`s und dem Verein SubTerra Vorau.
Wir sind wie immer gespannt !!!
Text und Fotos - Johann Schweighofer
Unsere Welt birgt viele Rätsel. Genauso in Vorau, also vor unserer Haustür, ist der Erdboden durchzogen von zahlreichen unterirdischen Gängen, penibel in den harten Stein gehauen, manche so alt, dass niemand weiß, wer sie erbaut hat.
Unter zahlreichen Häusern, Wiesen und Feldern finden sich niedrige Tunnel, oft mit engen Schlupflöchern, die geradewegs mitten hinein in den Fels führen. Schon seit über hundert Jahren wird über diese Erdställe geforscht; Man bekommt den Eindruck, hier habe man ein archäologisches Rätsel aus grauer Vorzeit vor sich, das noch am ehesten von einer verschwunden Hochkultur zeugt, die es niemals gegeben haben dürfte. Wo sich ich im Untergrund unter Vorau weitere Hohlräume befinden, haben Forscher mit Geophysikalischen Prospektionen in den letzten Wochen untersucht.
Dabei wurden die Archäologen mehrmals fündig: Sie entdeckten weitere Tunnel die sich unter vermuteten Gehöften befinden. Es handelt sich demnach um künstlich
angelegten Tunnel, die möglicherweise sogar Teil eines größeren Netzwerks unterirdischer Gänge und Kammern sind.
Die Forscher hoffen nun, dass die neu entdeckten Tunnel vielleicht unberührt geblieben sind.
Dann könnte man wertvolle Hinweise darauf liefern, wozu diese unterirdischen Anlagen einst genutzt wurden. Der Zweck dieser Erdställe ist jedoch bis heute unklar.
„Leider gibt es nur sehr wenige Funde in diesen Anlagen, die die Bestimmung ihres Alters nur schwer möglich machen.“ sagt SubTerra Obmann Johann
Schweighofer. „Um dies zu bestimmen, müssten die Gänge freigelegt werden. Genau das ist aber nicht geplant.
Die Freilegung und Auswertung würde Jahre dauern und Unsummen kosten. Uns geht es mehr um den Schutz und Erhalt dieser Denkmäler“ so Johann
Schweighofer.
In der archäologischen Feldforschung ist es durch die geophysikalischen Prospektionsmethoden (GPM) somit möglich, bereits im Vorfeld der Ausgrabungstätigkeit eine Vielzahl an Informationen über den späteren Befund wie Grundrisse und Lage zu bestimmen.
Alle Methoden beruhen auf der Messung physikalischer Eigenschaften der Erde und der durch archäologische Strukturen verursachten Anomalien. Die wichtigsten
geophysikalischen Prospektionsmethoden sind Bodenradar, Geoelektrik, Geoelektromagnetik, Gravimetrie, Geothermie, Seismologie und Radiometrie. Die durch diese Arbeiten gewonnenen
zerstörungsfreien Einblicke in den Boden zeigen einen Überblick über die vorhandenen Strukturen und dienen dem Archäologen zur effizienten Planung der folgenden
Ausgrabungen.
Der Verein SubTerra Vorau plant nun zur Dokumentation weitere Untersuchungen. Dank Bodenradar kennen wir nun zusätzliche Gänge die dieses Gebiet um einiges
an Kulturgut bereichern.
Text und Fotos - Johann Schweighofer
Eines schönen Abends kam Toni von einem Wirtshausabend nachhause. Die Sterne funkelten am dunkelblauen Nachthimmel und der Vollmond bahnte sich seinen Weg an die Spitze des Firmaments. Wenige Meter vor seinem Hof traute der seinen Ohren nicht. Er hörte Vogelgezwitscher, trotz der späten Stunde. Mit den Augen suchte er das Gelände ab, um herauszufinden, woher die Geräusche kamen. Und da sah er einen kleinwüchsigen Mann mit Bart.....
www.radiodauerwelle.at/ShowArticle.aspx?id=2516&returl=%2findex.aspx
FRISCH - SAFTIG - STEIRISCH
Der Steiermark Frühling am Wiener Rathausplatz vom 05. bis 08. April war ein voller Erfolg und zahlreiche steirische Urlaubsregionen, so auch die Gesunde Region Vorau, hatten die Möglichkeit sich zu präsentieren.
Sonnenschein, blauer Himmel und die Vorauer Schuhplattler und Sub Terra sorgten am letzten Tag, für tolle Stimmung.
Sub Terra beschäftigte das junge Publikum beim Lochstein schnitzen und informierte zahlreiche Interessierte über die unterirdischen Anlagen und Gänge sowie Lochsteine in der Gesunden Region in Vorau.
Die Marktgemeinde Vorau ist landschaftlich gesehen ein Juwel der Oststeiermark, aber auch „unterirdisch gesehen“ wird Vorau mit großer Wahrscheinlichkeit der Tourismus- und Forschermagnet der Zukunft sein. Die Liste hochrangiger europäischer Persönlichkeiten, die sich vom Klub „Sub Terra Vorau“ bereits (inkognito) durch die unterirdischen Gänge und Erdställe führen ließen, wird immer größer.
https://blogs.fco.gov.uk/leighturner/2017/10/19/journey-to-the-centre-of-the-earth-in-styria/
https://www.fischundfleisch.com/leigh-turner/reise-zum-mittelpunkt-der-erde-in-der-steiermark-40081
Übungseinsatz in Voraus
"Unterwelt"
Am Freitag dem 26.05.2017 fand in Vorau die Abschnittsübung für Atemschutz und Sanität statt.
Insgesamt waren 8 Feuerwehren des Abschnitts 5 an der Übung beteiligt.
Atemschutz:
Übungsannahme war ein Grubenunfall bei einem Stollen in Puchegg, dem sog. "Goldloch" im Steingraben.
Jeweils zwei Atemschutz-Trupps mussten mehrere verletzte Personen aus dem engen Erdstall retten und mittels Korbtrage in Sicherheit bringen.
Sanität:
Die Lage für die Sanitäter wurde im Ortsteil Riegersberg geübt.
Angenommen wurde dass bei einer Führung durch einen Erdstall ein Teilnehmer eine Beinverletzung erlitt.
Die Person musste von den Feuerwehrsanitätern erstversorgt und dann ins Freie verbracht werden.
Eine weitere Person, welche einen Kreislaufstillstand erlitten hatte, musste mittels Defi reanimiert werden.
Das Rätsel der alten Erdgänge
Um Vorau existiert eine große Anzahl an unterirdischen Anlagen und "Erdställen", also unterschiedlich lange Gänge unter der Erde. Kleine.tv erkundete mit Johann Schweighofer vom Verein Sub Terra Vorau in drei der mysteriösen Gänge
http://www.kleinezeitung.at/steiermark/oststeier/5200511/800-Erdstaelle-um-Vorau
Diese Eis-Stalagmiten in einigen unterirdischen Gängen von Vorau entstehen in kalten Winterwochen durch das von der Decke tropfende Wasser.
Wo sich an den Höhlenöffnungen die kalte Außenluft mit der 9 Grad warmen Höhlenluft treffen, wachsen Stalagmiten aus Eis aus dem Boden.
Eigentlich dauert es 100 Jahre, bis ein normaler Stalagmit einen Zentimeter gewachsen ist, die Eisgebilde wachsen jedoch bis zu zehn Zentimeter pro Tag. Dafür ist die Besonderheit aber auch vergänglich: Sobald es wieder wärmer werde, sind die Turbo-Stalagmiten so schnell wieder weg, wie sie gewachsen sind.
Man führt das Phänomen auf ein Zusammentreffen verschiedener Faktoren zurück. Die Feuchtigkeit sitzt immer noch im Boden und die relativ warme Luft im Höhleninnern lasse es weiter tropfen. Am Boden vor dem Ein- und Ausgang der Höhle lässt die kalte Außenluft die von der Höhlendecke fallenden Tropfen gefrieren
Die Doku Menschen, Mythen und Legenden auf ServusTV beschäftigt sich mit Unerklärlichem, Mystischem, Phänomenen... und sucht mit wissenschaftlichen Untersuchungen Erklärungen zu finden. Diese Doku beinhaltet 12 unterschiedliche Rätsel wovon sich eines speziell in Vorau und Umgebung mit dem Thema Erdstall und Lochsteinen befasst.
Die geheimen Stollen des Jogllandes bei ServusTV:
Rund um Vorau sind sie zu finden: unterirdische Gänge, oft wie von Maschinen unter die Erde getrieben, hunderte Meter lang. Doch niemand erinnert sich daran,
wann sie gebaut wurden. Auch ihr Zweck ist völlig unbekannt. Die Forscher glauben, sie seien uralt, älter als jede Besiedelung in diesem Raum. Die ganze Bauweise gibt Rätsel
auf.
Autor: Peter Beringer
Radiodauerwelle
Das " Vorauer Goldloch
"
Das „Vorauer Goldloch“ in der Nähe der Hummelmühle ist – zumindest für die älteren Vorauer Einwohner - nicht unbedingt ein Geheimnis. Die ersten 80 Meter sind bereits freigelegt und begehbar. Nach diesen 80 Metern gabelt sich der Weg in zwei verschiedene Richtungen... Der Gang beinhaltet, wie man bereits feststellte, mehrere Etagen.
Mit dem Segen des Erzbischofs Friedrich II kam Konrad als Probst nach Vorau. Er schuf viel Gutes an der Kirche zu Vorau. Auch gewann er Gold durch Gold- und Silberbergbau...
www.meinbezirk.at/hartberg-fuerstenfeld/leute/das-vorauer-goldloch-neu-entdeckt-von-sub-terra-d1916841.html
Radiodauerwelle
Der „Sub Terra Vorau - Lochsteinrundweg“
Vom Mostschank Kuchlbauer in Riegersbach (Vorau) ausgehend führt dieser 4,2 km lange Rundweg mit einer Gehzeit von etwa 1,5 Stunden, an 23,größtenteils noch an Originalplätzen stehenden Lochsteine vorbei!
Radiodauerwelle
Übungseinsatz in Voraus "Unterwelt"
An vier verschiedenen unterirdischen Gängen übten die FF Vorau, das Vorauer Notarztteam, die Rettung, die Bergrettung und natürlich der Veranstalterclub Sub Terra Vorau verschiedene Unfalls - Szenarien durch, um für den Ernstfall gerüstet zu sein!
Radiodauerwelle
Der „Lehenbauer – Erdstall“
Nach einem verheerenden Brand des Vierkanthofes der Familie Rupert Kraußler, vulgo Lehenbauer wurde ein unterirdischer Gang entdeckt, der hangwärts zur ehemaligen „Leoburg“ führte.
Radiodauerwelle
auf den Spuren des Ur-Vorauers!
Am Sonntag, dem 10. Mai, wurde im „Waldturm“ des Stiftes Vorau das neue „Sub Terra Vorau Museum“
eröffnet. Es ist einfach unglaublich, welch einzigartiges Kulturerbe im Vorauer Stift vorhanden ist!
Franz Bergmann
Chefredakteur |
(Text und Fotos: Johann Schweighofer ©)